Maisons d' Enfants de l'Etat / Staatlech Kannerheemer  
Thursday, 17 April 2014
 
 
Claire Kieffer

Hommage un d’Claire Kieffer 

 Aweiung vun enger Erënnerungstafel un der Façade vum fréieren Foyer Claire Kieffer zu Diddeleng

 

E Mëttwoch den 21. Oktober 2009 ass um Haus vun der semi-autonomer Struktur vum Jugendgrupp zu Diddeleng (bis 2005 war dat den Foyer Claire Kieffer)  vun de Memberen vun der Commission Consultative eng Plaquette zum Gedenken un déi 1980 verstuerwen Claire Kieffer ubruecht gin.

 

Hei e Passage aus dem Artikel aus dem Luxemburger Wort vum 12.11. 2005 iwwert d’Claire Kieffer:

„ […] Zeit- und Weggenossen von Claire Kieffer aber ist es ein Anliegen, dass ihr Einsatz nicht einfach in Vergessenheit gerät. Sie, die „es sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte, in jenen dunklen Randzonen der Gesellschaft zu arbeiten, wo die Scheinwerfer der Öffentlichkeit nur dann hinschweifen, wenn es Dunkles zu erhellen gibt“, so Fernand Hoffmann damals zum Tod der Sozialhelferin, trat zeitlebens unermüdlich dafür ein, dass jeder Mensch menschenwürdig leben kann und auch als Mensch behandelt wird. Ohne großes Gerede, aber mit Engagement allen Kritiken zum Trotz.

[…] Claire Kieffer, Jahrgang 1929, arbeitete als Sozialhelferin im „Service psycho-médico-pédagogique“ des Rhamhospizes. […] „

 

Hei och nach en Extrait aus dem Historique (opgeschriwwen vum Christiane Weber am Joer 2000) vum Foyer Claire Kieffer:

“De Foyer Claire Kieffer ass am September 1980 opgaangen. Et ass en Haus fir grouss Meedercher am Alter vun  ± 13 bis 18/19 Joër. Et ass Plaz fir 7 Meedercher.

De Numm ass gewielt ginn als Erënnerung un d'Claire Kieffer. D'Claire Kieffer ass den 20.04.1929 zu Rodange gebuer. Sie huet "assistante d'hygiène sociale" zu Paréis studéiert.

Vun Juli 1971 un huet sie am "Centre du Rahm" geschafft. Nieft hirer Arbecht bei eis huet sie sech ëm hire "Foyer de resocialisation pour jeunes" zu Moutfort bekëmmert. Sie huet sech stark engagéiert fir delinquent an defavoriséiert Jugendlecher. Den 18/11/1980 ass sie vun Jugendlecher déi sie betreit hat, ëmbruecht gin. […]“

 

Last Updated ( Friday, 04 March 2011 )
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Jahresbericht 2009 des „Ombudscomité fir d'Rechter vum Kand“

Jahresbericht 2009 des „Ombudscomité fir d'Rechter vum Kand“

Kinder brauchen besonderen Schutz

 

 

Heute vor 20 Jahren wurde die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen unterzeichnet. DieKonvention umfasst 54 Artikel und beruht auf vier Grundsätzen: Nicht-Diskriminierung, Wahrungder Interessen der Kinder, Recht auf Leben, Überleben und Entwicklung, Recht aufMeinungsäußerung und Beteiligung. Marie Anne Rodesch-Hengesch ist Kinderrechtsbeauftragte in Luxemburg und Präsidentin des „Ombudscomité fir d'Rechter vum Kand“ (ORK). Gestern stellte sie der Öffentlichkeit den ORK-Jahresbericht vor.

Die Kinderrechtskonvention ist inzwischen in über 190 Ländern ratifiziert worden. Dass Kinder keine Objekte, sondern eigenständige Wesen sind, mit Recht auf Schutz, Entwicklung, Bildung, Liebe und Verständnis, darüber scheinen die Länder sich einig zu sein. Und doch werden täglich auf der ganzen Welt grundlegende Kinderrechte mit Füßen getreten.
Marie Anne Rodesch-Hengesch gibt dem LW Auskunft darüber, was sich in den vergangenen 20 Jahren in Luxemburg zum Positiven verändert hat, und wo die Schwachstellen sind.

Frau Rodesch-Hengesch, 20 Jahre Kinderrechtskonvention bedeutet 20 Jahre Fortschritt zum Wohle des Kindes. Geht es Kindern heute besser?

Es hat sich viel getan, z. B. im Heimbereich. Es wurden eine Reihe spezialisierte Einrichtungen geschaffen. Ich denke da an die „Maison Dolto“, in denen Kleinkinder  intensiv betreut werden, wenn die Mutter dazu nicht in der Lage ist. Früher blieben diese Kinder in der Geburtsklinik. Schade ist aber, dass die Kinder oft keine Bindung zur Mutter aufbauen können. Erfreut bin ich auch über die Reform des Opferschutzgesetzes. Die Verjährungsfrist von zehn Jahren beginnt nun erst ab dem Alter von 18 Jahren. Das bedeutet, dass ein Missbrauchsopfer noch bis zum Alter von 28 Jahren Strafanzeige erstatten kann. Die Bekanntgabe von Täternamen ist auch insofern wichtig, als dass damit Missbrauch an weiteren Personen verhindert werden kann. Bei Gerichtsfällen bekommen Kinder einen Anwalt vom Staat zugesprochen, der für sie spricht. Das ist wichtig, denn wenn Kinder vor den Jugendrichter treten, sind sie meist aufgeregt, können sich nicht ausdrücken oder sagen Dinge auf Druck ihrer Eltern. Der Anwalt wird vom Jugendrichter genannt. Als sehr positiv bewerte ich die Gründung des „Office national de l'enfance“, ein Jugendamt, das dabei helfen kann, Lösungen zu finden, ohne den juristischen Weg einschlagen zu müssen, der oft sehr langwierig ist. Das Office soll im Januar 2011 seine Arbeit aufnehmen.

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